dann leidet darunter bisweilen auch ein wenig die Euphorie, die vermeintliche Anhängerschaft stets und ständig mit allerlei nichtssagenden Neuigkeiten - wie man es heutzutage ja leider bspw. vom die großen Fragen der Menschheit lediglich so mittel betreffenden „twittern“ her nur allzu dämlich kennt - vollzumachen und der sicherlich nur recht überschaubar daran interessierten Öffentlichkeit etwa vollmundig Nachrichten der Marke „Wir stehen gerade alle auf dem Balkon“
oder „Uns ist langweilig, aber nachher Pizza“ zu verkündigen.
So gestehen wir hier ganz offen und volksnah die etwas laxe Schludrigkeit ein, seit längerer Zeit unsere Bildergalerie trotz zahlreicher immens erfolgreicher Auftritte nicht mehr ordnungsgemäß aufgefrischt zu haben und auch trotz des bereits souverän angebrochenen gleichnamigen Jahres noch keine News-Rubrik 2010 begonnen zu haben.
Stattdessen läuft diese Nachricht unter dem nur mäßig witzigen Datum 46. Dezember und es gibt ein Bild von einem Fisch.
Aber wie gesagt, wir stehen ja auch alle auf dem Balkon. Da bleibt oft nur wenig Zeit.
Nachdem wir uns bereits zu Weihnachten überraschend kurz gefasst haben, wollen wir auch eine Woche später die Gunst der sicherlich auch wieder vorübergehenden geistigen Bescheidenheit nutzen und die diesjährige Neujahrsansprache, respektive Jahresbilanz ähnlich prosaisch halten.
Es war ein gutes Jahr, jawohl das war es. Und zwar aus einem ebenso simplen wie einleuchtenden Grund. Es hat schlichtweg alles gehalten, was wir uns zu Beginn von ihm versprochen hatten; nämlich rein gar nichts. Und genau so ist es auch eingetreten.
Halten wir es in Sachen Bescheidenheit also einmal mehr mit Schopenhauer, der ja einst verlauten ließ:„Die Köpfe der Menge sind ein zu elender Schauplatz, als dass auf ihm das wahre Glück einen Ort haben könnte.“
Eben. Und so wird unsere schöne Männermusik wohl auch im nächsten Jahr wieder nur einem ausgesprochen exklusiven Kreis vorbehalten sein. Und der Rest? Der Rest, und jetzt muss Nietzsche herhalten, „der Rest ist nur die Menschheit“. Soviel zum Thema prosaisch.
Abschließend möchten wir aber allen Menschenkindern doch noch einen kleinen philosophischen Denkanstoß mit
ins neue Jahr schubsen: Der Mensch lebt etwa 85 Jahre, aber wie lange ist er tot? Es gibt Menschen, die sind schon über 1000 Jahre tot.....und auch Johannes Heesters wird sicherlich irgendwann einmal zu Ende sterben.
24. DEZEMBER 2009
Weihnachten
Wie jedes Jahr kann man auch diesmal im Dezember wieder sehr schön sehen, wie erfinderisch unsere Damen doch seit jeher sein können, wenn es um kleinere Notlügen geht. Da hatte also vor über 2000 Jahren eine gewisse Maria wohl einen kleinen außerehelichen Seitensprung, erklärte ihrem Gatten die daraus resultierenden Folgen kurzerhand mit einer im wahrsten Sinne des Wortes aus heiterem Himmel eingeleiteten unbefleckten Empfängnis zum vermeintlichen Gottesgeschenk und ZACK – schon ward neben dem kleinen Jesus auch noch eine Weltreligion geboren.
Und zu diesen beiden Geburtstagen wünschen wir dann auch all unseren Freunden, Bekannten, Verwandten sowie allen anderweitig Beladenen alles nur erdenklich Gute und eben ein prima Weihnachtsfest.
All das natürlich dem Anlass entsprechend ohne größeren Pathos, sondern vielmehr in einem recht knapp gehaltenen Ton, denn schließlich hat sich ja auch Gott selbst, als er bspw. seinerzeit Moses die 10 Gebote übergab, sicherlich eines eher sachlichen denn laxen Tones bedient und bestimmt nicht gesagt: „Hier Moses, Du, ich hab’ da mal was aufgeschrieben. Kannst Du da vielleicht mal drübergucken und so....?“.
Und so schließt die diesjährige Weihnachtbotschaft zum Fest der Liebe, Demut und Bescheidenheit auch mit einer Regieanweisung zum
TV-Christmas-Promikrippenspiel eines bekannten Privatsenders: Wolfgang Joop betritt den Stall. Er trägt einen schlichten silbernen Anzug und Schuhe aus Glas.
Ein aktuelles Bild wollten wir aus
humanitären Gründen niemand zumuten...
Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag
lieber Jörg. Das Alter sag ich jetzt mal lieber nicht.
10. NOVEMBER 2009
Prioritäten
So. Nachdem die gestrigen kollektiven Jubelfeierlichkeiten zum Mauerfall nostalgiegestählt und medial aufgepeppt absolviert wurden, steht heute das kulturell weitaus gewichtigere und damit gleichsam geschichtsträchtigere Geburtstagsdatum an:
40 Jahre Sesamstraße.
Auf den Tag genau vor 40 Jahren, am 10. November 1969 krakeelten sich Ernie, Bert, Bibo und diverse andere Straßenbewohner erstmals über amerikanische Bildschirme.
Und wenn man bedenkt, dass der kulturelle Höhepunkt der USA sich ansonsten auf einen breitkrempigen Hut beschränkt, dann ist das doch eine feine Sache.
Warum man das allerdings in die Rubrik „News“ einer Rockband packt, bleibt wohl ebenso unser Geheimnis, wie die Beantwortung der Frage, ob es tatsächlich ein schlechtes Zeichen ist, wenn man auf einer Beerdigung den Blumenstrauß fängt. Kchchchchchchchchchchch.
04. NOVEMBER 2009
Glückwunsch Kayo
Heute kann es regnen, stürmen oder schnei’n,
denn Du bist ja selber wie der Sonnenschein.
Heut’ ist Dein Geburtstag, darum feiern wir,
alle Deine Freunde (alle drei, inklusive diverser Ersatzfreunde) freuen sich mit Dir,
alle Deine Freunde (siehe oben) freuen sich mit Diiiiiiir.
Also herzlichen Glückwunsch, alles Gute und halt’s Maul und spiel durch.
27. OKTOBER 2009
Alles ist raus.
So, alle CD Bestellungen
der letzten zwei Wochen sind unterwegs. Dabei haben wir festgestellt,
dass es von unserer SCHLAMMBEIN "Frühwerk" CD nur noch einen
letzten Karton mit 25 Stück gibt. Dann ist sie endgültig und
vermutlich unwiederbringlich ausverkauft.
Wer also noch keine hat,
oder seinen Enkeln, Kindern, Tanten und Onkeln was Tolles zu Weihnachten
schenken will, sollte jetzt schnell bestellen (wir schreiben auch gerne
"Für Onkel Herbert" vorne drauf).
Bestellen geht, indem ihr
hier unten auf das Cover oder oben auf "CD-Shop" klickt.
Zack, zack!
10. OKTOBER 2009
Anybody out there
ist nicht nur der Opener
unserer aktuellen CD sondern das wird sich der eine oder andere fragen,
der in diesen Tagen bei uns CDs bestellt und keine Antwort erhält.
Da unsere ultramoderne CD-Verschickstation im Moment nicht besetzt ist,
müssen sich leider alle CD Besteller bis zum 19.10. gedulden um mit
unseren tollen Tonträgern versorgt zu werde.
Bestellt werden kann
natürlich weiterhin. Die Abwicklung der eingegangenen Bestellungen wird
dann ab dem 19. Oktober passieren.
hat Tomi heute endlich Geburtstag, damit wir wenigstens mal dieses wirklich grandiose Bild vom diesjährigen „Schlaflos im Sattel“ loswerden können.
Und damit das Foto auch seine komplette nachhaltige Wirkung entfaltet, sollte man sich beim Begucken immer wieder vor Augen halten, dass der Mann immerhin im Nebenberuf Studienrat ist.
Würden Sie so einem ihre Kinder....aber lassen wir den Satz an dieser Stelle vorsichtshalber einfach mal
ins Leere laufen.
Weitere Bilder der letzten Auftritte folgen übrigens demnächst....also vielleicht.
Was war noch? Richtig.
Herzlichen Glückwunsch und alles Gute
Tomi!
07. SEPTEMBER 2009
Heute..
...wird der Olli ein bisschen älter als seine Lieblings-Gitarre. 20
ist ein schönes Alter....
Dass wir uns seit Anbeginn der Zeit nicht nur in der lauten Welt der Männermusik bestens auskennen, sondern auch anderweitig ganz weit vorn sind, haben ja diverse Meldungen, Presseberichte und Sondersendungen über unsere erstaunlichen Leistungen fernab von Bühne und Studio (die wir hier der Bescheidenheit halber aber gar nicht erneut strapazieren wollen, da wir sie uns ja erst mühsam ausdenken müssten) eindrucksvoll untermauert.
Doch folgendes ist wirklich neu.
Am Sonntag lief der jamaikanische Außerirdische Usain Bolt in Berlin seinen historischen 100m-Fabelweltrekord von 9,58 Sekunden, erreichte dabei während seiner 41 Schritte eine Geschwindigkeit von 45 km/h und zelebrierte davor, danach und fast auch während dessen für die Weltpresse seine berühmte Siegerpose.
Aaaaaber wer hat besagte Pose schon Wochen zuvor in Weidenthal bei Schlaflos im Sattel aufgegriffen und so dem schnellsten Mann der Welt erst so richtig den finalen Ansporn zur Unsterblichkeit gegeben? Ihn sozusagen mental angeschubst? Genau.
Und deshalb sind wir jetzt auch Weltmeister.....also irgendwie. Gelle, ja?
07. AUGUST 2009
Jörg (rechts) nimmt den Dank und die Liebe von Phaty (Rest des Bildes)
fürs Basteln der schmusigen Bike-Soap-Ohrwurmballade
„Bella“ (nicht im Bild) entgegen, deren von Phaty interpretierte Version es an diversen neuralgischen Stellen ja bereits zum Download gab.
Hier also jetzt - eine Woche nach der Live-Uraufführung - die Originalversion.
Und nebenbei kann man wieder einmal ganz wunderbar sehen, dass SiS eben nicht nur ein Wochenende im Jahr dauert, sondern darüber hinaus Männerfreundschaften fürs Leben schmiedet.
Schön....also die Sache mit der Freundschaft, weniger das Motiv.
Hier noch mal, damit sie auch jeder
findet, die zwei Bella-Versionen:
Wir haben ja bereits 2007 und 2008 versucht
„Schlaflos im
Sattel“ in seiner Einzigartigkeit wenigstens annähernd adäquat zu beschreiben....und sind beide Male rhetorisch gescheitert.
Daher versuchen wir es diesmal auch erst gar nicht, es war einfach in allen Bereichen noch größer, höher, besser, weiter, kurzum unglaublicher als in den vergangenen Jahren und deshalb sollen ausnahmsweise mal die Bilder für sich sprechen.
Also besten Dank allen, die mit uns ein zweieinhalbstündiges!!!! Konzert in die Nähe der kollektiven Ekstase geschoben haben. Gepriesen sei die Stunde unser aller Geburt - das werden wir noch lange mit uns rumschleppen.
Danke an Lomo von 3B-Veranstaltungstechnik
für den Hammersound und die PA.
Schönen Dank auch den beiden Live-Gaststars, SiS Veranstalter Phaty, der auf gewohnt schmusige Weise die monatelang als Romantiküberraschung geheimgehaltene Weidenthal B-Seite
„Bella“ intonierte,
und dem Weidenthaler Nachwuchsbasswunder Jannis, der beim „Mann ohne Gang“ gezeigt hat, dass auch die kommende Generation ordentlich zu scheppern versteht.
Die Damen des Crossfield-Jacob-Projects sollen an dieser Stelle einmal ausdrücklich nicht erwähnt werden, und zwar, weil sie ihre Sache selbstverständlich gewohnt bravourös gemeistert haben und einfach ohnehin dazugehören....und ansonsten auch drohen langsam aber sicher komplett den Überblick zu verlieren.
Danke auch an Ironkid fürs
"anheizen". Ausdrücklich erwähnt sollte jedoch werden, dass Miri als Einzige aus unseren Reihen (mit Micha auf dem Tandem...an dieser Stelle vielen Dank auch Dir, dass Du die Dame heil wieder zurück gebracht hast) am Rennen teilgenommen hat – und, wie zu erwarten war, auch diese Aufgabe mit Sternchen bewältigt
hat (Sieger in der Tandem-Klasse).
Die frische Monsterballade „Bella“
gibt’s übrigens in der von Phaty gesungenen Version schon zum
Download. Die Originalversion von Jörg werden wir, um den Markt nicht allzu sehr zu überschwemmen, in den nächsten Tagen nachschieben.
Und wie ja bereits einleitend erwähnt: Das Konzert näher zu beschreiben funktioniert diesmal einfach nicht. Mehr gibt’s irgendwie nicht zu sagen. Wir lassen einfach mal die Bilder
sprechen.
Oder in dem Fall erst mal ein Video. Man hört
zwar wenig, kann aber den herrlichen Wahnsinn gut sehen...
Mehr Fotos folgen in den nächsten Tagen
in der Galerie. Im SIS
Foto-Pool bei Flickr gibt es jetzt schon eine Menge
PS: Wir haben zwar für den aktuellen Schlammbein'schen Sommerhit "Weidenthal", wider Erwarten doch nicht den
Ehrenteller der Stadt bekommen, dafür aber ein einheimisches Kind
gewonnen!!!
PPS: Nächstes Jahr am 6. August 2010 startet
die vierte SCHLAMMBEIN
World Tour in Weidenthal.
26. JULI 2009
PAPPARAZZI !
Jetzt helfen auch keine Ausflüchte mehr. Wie gestern
von mehreren Enthüllungsjournalisten
fotografisch mit versteckten Kameras festgehalten wurde, proben The
Magic of Radio aka Schlammbein
doch. Natürlich nicht musikalisch. Es wurden einzig die geschmeidigen,
katzengleichen Bewegungen der The M.O.R. Live-Show einstudiert.
In diesem Sinne. Wir sehen uns am Freitag in Weidenthal.
06. JULI 2009:
W E I D E N T H A L !
So, dann wär’s auch mal wieder soweit.
Der alljährliche musikalische und sportliche Eventhöhepunkt, das einzigartige Mountainbikenachtrennen
„Schlaflos im
Sattel“ - diesmal überraschenderweise mit der Ausgabe 2009 - steht an, und die Fahrradgemeinde wartet zu Recht auf den aktuellen
Schlammbein’schen
Festivalmitgröler und dergestalt die frische offizielle SiS-Hymne, die es am 31. Juli live im Pfälzer
Weidenthal gemeinsam schwitzend und rockend mit allerlei anderen Stromgitarrenliedern zu zelebrieren gilt.
Doch vorab packen wir das Teil ab heute – und wie jedes Jahr - kostenlos zum Download auf unsere Seite, auf dass es bereits im Vorfeld nicht nur in SiS-Kreisen möglichst zügig und großräumig die Runde mache und jeder....aber auch wirklich jeder es vor Ort beim Konzert, bzw. Rennen hemmungslos mitjohlen kann.
Eine Übung, die diesmal, wenn man das mal ein wenig unbescheiden anmerken darf, sicherlich recht leicht von den Lippen gehen wird, denn der neue Sommerhit ist ein eingängiges und irgendwie längst überfälliges Tribut an die Pfälzer Perle der Natur, die einmal im Jahr begeistert frequentierte Wahlheimat sämtlicher Velo-Narren, trägt dementsprechend den ebenso schlichten wie schönen und einprägsamen Titel
„Weidenthal“ und dürfte in punkto Eingängigkeit sogar dem bisherigen Branchenführer
„Dunkel, kalt &
hart“ das Wasser reichen können. An dieser Stelle natürlich auch vielen Dank an die Damen des
Crossfield-Jacob-Projekts, die der Sache diesmal partiell einen besonders volkstümlichen Anstrich verliehen haben.
Doch genug geschrieben, ab jetzt gilt es zu hören....und hier isses dann auch:
Ach ja.....beim Konzert wird es übrigens - SiS Veranstalter und Universalobermotz Phaty hat es unter
www.schlaflosimsattel.com ja schon mal schüchtern angekündigt - noch eine ganz besondere musikalische Romantiküberraschung geben, von der an dieser Stelle aber nur soviel verraten sei: es wird schlimm, sehr schlimm, aber eben auch sehr schön!
PS: Wenn sich hier irgendjemand, der The Magic Of Radio bis zur Lektüre dieser Nachricht noch nicht kannte (oder sich aus welchen Gründen auch immer auf diese Seite verirrt hat) denkt, was faseln die denn da von
Schlammbein, SiS und
Weidenthal, dem sei zur Erklärung der folgende Wikipedalialink an’s Herz gelegt, der die Sache mit unserer Zweitidentität einigermaßen ausführlich erklärt....aber das nur mal am Rande.
da wir hinsichtlich unserer doch reichlich rockig daherkommenden Fotogalerie immer mal wieder verschüchterte Anfragen bezüglich eventueller
Youtube-Aufnahmen unserer schweißtreibenden Männermusikkonzerte erhalten, wir aber - Super-duper-ober-wider-die-Gesellschaftsrebellen die wir nun mal sind - nichts dergleichen vorweisen können, bzw. es auch eigentlich gar nicht so recht wollen, haben wir uns jetzt aber entschlossen in Sachen bewegter Bilder trotzdem den diversen Fanwünschen nachzukommen und ein wenig im bandinternen Archiv gekramt.
Unter dem anbeien Link könnt ihr The Magic Of Radio mal ganz privat und ungezwungen mit Freunden beim gemeinsam praktizierten Hobby sehen.
Yiiiiiiihaaa.
Da wir ja, wie jedes
Jahr, Anfang August (dieses Jahr schon am 31. Juli) in guter Tradition
beim Mountainbikenachtrennen Schlaflos
im Sattel, die Welttournee unserer Zweitidentität SCHLAMMBEIN
starten, wird es auch dieses Jahr selbstverständlich wieder einen neuen
Sommer-Superhit von SCHLAMMBEIN
zum freien (das heißt umsonst, kost nix, for free) Download speziell
für diesen Anlass geben.
Jedenfalls sind wir
gewaltig am Aufnehmen und dieses unglaublich gefühlvolle, emotional
aufwühlende Werk wird es ab Anfang Juli zum Download geben.
Hier noch ein paar
Beweisfotos:
Kay macht "Bumm"
Die zwei wichtigsten Preamp Kanäle beim
Drum Recording (ich meine nicht das Ride...)
Stromgitarrenlärm
11. JUNI 2009:
Moderne Zeiten
Weil wir ja so eine
unglaublich junge, hippe und moderne Band sind, MySpace
ja ein alter Hut ist, sind wir jetzt selbstverständlich auch bei Twitter.
Das ist jetzt schon Web 5.0, glaube ich. Auf jeden Fall muss man das
jetzt, als moderne Band so haben. Wegen Social Network und so. Was es
euch bringt uns dort zu folgen? Keine Ahnung. Wir wissen ja noch nicht
mal, warum wir dort sind, werden es aber bestimmt noch raus finden und
dann ganz bestimmt bei Twitter
darüber schreiben. Also klickt auf das Vögelchen da unten und folget
uns in Scharen...
Sind wir eigentlich schon
bei Facebook?
Nachtrag:
Jetzt sind wir bei Facebook. Weiß nur noch niemand...
und bei WKW
Wir sind überall.
08. MAI 2009:
Verehrte Trauergemeinde, liebe Kinder
wir haben uns heute hier zum Lesen einer Nachricht versammelt, in der es gilt Abschied zu nehmen.
Abschied von der guten alten Vorstellung, dass jeder der verwegenen M.O.R.-U-Boothelden mit kommerzieller Impotenz geschlagen ist. Gut, kommerziellen Erfolg, bzw. monetären Wohlstand hat auch das hier zu preisende Ereignis nicht zur Folge, aber doch immerhin allerlei Beachtung verdient.
Die Tatsache, dass die beiden Tonträger „Glücksbringer“ und „Die Leber wächst mit ihren Aufgaben“ des Kabarettisten Eckhard von Hirschausen mit jeweils dick über 100.000 verkauften Exemplaren dieser Tage Goldstatus erreicht haben ist nicht zuletzt ob der Spaßigkeit der Programme an sich schon recht erfreulich, ganz besonders angenehm macht es aber, dass der Mann, der den aktuellen doppelten Witze-Goldregen vom ersten Tag an in gewohnter Personalunion als Aufnahme-, Misch-, und Mastermann, bzw. ungekrönter Ton-Papst zu verantworten hat, niemand anderer ist als der feiner Herr Geibig, Oliver. Einziges Manko der Aufnahmen: die Gitarren hätten einen Tick präsenter sein dürfen.
Natürlich dennoch herzlichen Glückwunsch in den Langgönser Vatikan und nur weiter so - möge sein Ruhm und Glanz auch auf den Rest der Truppe abfärben.
Weiterhin erwähnenswert, wenn auch einen Tick tragischer der immer konkretere Formen annehmende Plan von Herrn Schneider, Jörg sich aufgrund des gnadenlosen Hängenbleibens in einer abgeschmackten Rosamunde-Pilcher-Endlosschleife auf die Michael-Bolton-Gedächtnisfarm Farm im Westen Namibias zurückzuziehen, wo er dann von den im Umfeld wohnenden Einheimischen der „verrückte Weisse“ genannt wird, weil er hinter dem Haus mit einer alten Flinte auf leere Büchsen schießt.
11. MÄRZ 2009:
ZWEI STÜHLE - EINE MEINUNG The Magic Of Radio beliebt bei allen, jedem und überhaupt.....
Also mal ganz im Vertrauen. Bisweilen überrascht es uns ja selbst wie breit unsere Anhängerschaft mittlerweile nicht nur bei Konzerten gefächert ist.
Da geben sich 25jährige mit 26jährigen quasi die Klinke in die Hand, freuen sich in den frühen Siebzigerjahren Geborene zusammen mit Mittdreißigern und verdichten damit sehr anschaulich den ohnehin schon befürchteten Verdacht, dass sich die Freunde unserer lauten Männermusik nicht nur aus allen Gesellschaftsschichten, sondern eben auch aus diversen Altersklassen rekrutieren.
Ein diesbezüglich sehr schönes Beispiel bieten da etwa die messerscharfen Analysen und nicht zuletzt das Foto jener leider anonym bleiben wollenden jungen Dame, die schon in jungen Jahren einen erstaunlich subtilen Musikgeschmack an den Tag legt und laut Aussagen ihrer Mutter auch niemals ein leckeres Stück Fleisch, Wurst oder gar Fleischwurst ablehnen würde. Recht so.
Wie auf dem Bild sehr anschaulich zu erkennen, lässt sich also zu unserer Musik nicht nur heftig schwitzend rocken, wild den Kopf schütteln, johlen oder gar ekstatisch tanzen, sondern eben auch prima malen.
Ob der ebenso renommierte wie promovierte und grundsympathische Frankfurter Schriftsteller, Autor und Publizist Jürgen Roth (u.a. Verfasser der relevantesten, weil einzigen offiziellen deutschen Deep Purple Biographie “Die Geschichte einer Band“, erschienen im Hannibal Verlag) beim Hören und Rezensieren unserer aktuellen Platte „Ugly Men For Rent“ ebenfalls lieb gemalt oder vielmehr doch eher konzentriert gelauscht und Weizenbier in sich gestemmt hat, war im Nachhinein dummerweise nicht mehr so recht zu erfahren.
Und obwohl sich die Kommentare der beiden Hörer rein rhetorisch ein wenig unterscheiden, ist der Grundtenor doch sinngemäß ein- und derselbe.
Stellen wir also die wichtigsten Hauptaussagen einfach einmal gegenüber.
Jürgen Roth: „Begrüßen möchte ich zunächst den Titel: Ugly Men For Rent. Das klingt ordentlich, bedeutungsoffen, womöglich: ironisch. Soweit gutgemacht. Und der Eröffnungssong, die Up-Tempo-Nummer „Anybody Out There“, in der der gruseligste Effekt der Elektrifizierungsgeschichte der Gitarre, der Flanger (Anmerkung der Verursacher: schlimmer noch, es ist ein Phaser), so einleuchtend eingesetzt wird wie seit elf Jahren nicht mehr und die wir bitte nicht mit einem gleichnamigen Stück von Pink Floyd verwechseln, läßt stante pede keinen Zweifel daran zu, wie das geht: dem Achtziger-Heavy-Rock à la maniere de Dokken oder Journey neues Leben einzuhauchen. Wenn das so korrekt gesagt ist. Überhaupt gemahnen mich die gesanglichen Darbietungen von Jörg Schneider an eine souverän tarierte Mixtur aus Steve Perry und Jimmy Barnes; letzterer steht dem „Sidekickprojekt“ Living Loud der Deep-Purple-Kollegen Steve Morse und Don Airey vor. Das mag Adelung genug sein.“
In etwas weniger blumigen Umschreibungen weiß uns auch die geheimnisvolle Sechsjährige zu schmeicheln, deren erste Bilanz jedoch ebenso zielsicher - wenn nicht gar noch einen Tick treffender, weil pragmatischer, ja praktischer gelagert - in die identische Kerbe haut. Gefallen und geschlagen im Rahmen einer Fahrt in’s Grüne oder auch Blaue, bei der besagter Tonträger im CD-Player donnerte, bzw. für die junge Dame eben noch nicht genug donnerte.
Zitat: „Mach mal die Rockmusik lauter.“
Jürgen Roth weiterhin: „....genauso wie der smashunddonnerhitverdächtige Refrain von „Nothing At All“. Def Leppard hätten das zu ihren besten Zeiten nicht besser hingekriegt. Nein, nichts zu mäkeln noch zu meckern. Ich höre hutziehend Referenzen an Led Zeppelins „Kashmir“ („Falling“), an irgendein Van-Halen-Monsterriff vom Album Balance („Word’s Can’t Say“), das ich gerade nicht exakt zuordnen will (zu faul), an Iron Maidens gedoppelte Gitarrenläufe, an mit glücksspendenden Harmonieauflösungen operierende Stimmführungseinfälle usw. usw....“
Ähnlich präzise und analytisch top-integer bringt es dann auch das finale Fazit des wieder wohlbehalten vom Ausflug heimgekehrten Kindes auf den Punkt: „Mama, ich nehm’ mal die Rockmusik mit in mein Zimmer.“
Was will man mehr?
10. MÄRZ 2009:
GEWINNSPIEL
Wer uns in einer Mail schreibt, wer auf diesem Fotos
das dümmste Gesicht macht, hat die Chance etwas zu gewinnen. Wir bitten
um eine ausführliche Begründung. Die Fachjury wird die drei besten
Einsendungen auswählen, prämieren und auf keinen Fall veröffentlichen.
Oder doch....
1. Preis: Die aktuelle CD "Ugly Men For Rent"
2. Preis: Die aktuelle Schlammbein CD "Frühwerk"
3. Preis: Ein Kakao
Gestern haben wir im Hardrock in Langgöns unsere
laute Rockmusik gespielt. Die Leute dort waren alle ganz nett zu uns und
haben sogar geklatscht. Das waren ganz viele Leute. Bestimmt 400 oder
sogar eine Million. Vielleicht hat ihnen unsere Musik sogar gefallen.
Der Chris durfte uns an einem riesigen Mischpult (das war so groß, dass
es eine eigene Postleitzahl hatte) ganz, ganz laut machen. Hui, war das
laut. Ganz am Ende von unserem Konzert haben die Zuschauer
"Zugabe" gerufen. Darum durften wir noch ein Lied mehr
spielen. Das hat uns gut gefallen und wir waren mächtig Stolz auf uns.
Ich glaube, unsere Mamis und Papis wären das auch. Es waren auch ganz
viele Leute da, die Fotos gemacht haben. Darum gibt es in den nächsten
Tagen auch ganz viele Bilder von uns hier auf unserer Webseite. Da wird
toll....
Was aber noch viel wichtiger ist:
Heute Abend spielen wir im
Piano in Hungen.
Los geht es um 21:00 Uhr.
Also zahlreich erscheinen, damit unsere Mamis und
Papis wieder ganz stolz auf uns sein können.
Ihr dürft auch alle klatschen, mitsingen, tanzen und auch gerne
"Zugabe" rufen. Dann spielen wir
auch wieder ein Lied mehr....
Es kam oder kommt wie es kommen musste, bzw noch kommen wird, schon kam oder zumindest so ähnlich kommen sollte.....
Der immer unübersichtlicher wuchernde M.O.R.-Weltruhm nimmt zumindest regional zunehmend groteskere Formen an. So wurden dieser Tage für einen im April in einer aus Funk und Fernsehen bekannten Dorfdisse stattfindenden Nachwuchs-Band-Contest die Herren Geibig und Göttlich als prominente Juroren auserkoren. Warum weiß eigentlich auch keiner so genau, die offizielle Version geht jedenfalls so:
Olli in seiner Funktion als Top-Produzent (wovon sich allerdings jeder bspw. anhand unseres aktuellen Tonträgers „Ugly Men For Rent“ bestens überzeugen kann) und Platten-Magnat und Tomi als......äh......Lehrer? Nein Unsinn, Tomi als ja seinerzeit einmal von den Lesern eines renommierten Musikmagazins zum „Besten Bassisten der Welt“ gewählten.....genau....Basser.
Ob die beiden sich aber auch, wie man das ja von diversen TV-Castingshows her kennt, tatsächlich entblöden müssen und nach dem jeweiligen Jugendvortrag ihren Fachsenf in Form alberner Statements dazu geben sollen, oder ob die Veranstalter den Fremdschämfaktor der Marke „Das-soll-sowas-sein“ wider Erwarten niedrig halten werden, ist leider noch nicht bekannt. Lustig wird’s aber sicherlich allemal, wenn nicht sogar meeega-guuut, jetzt echt.
PS: Die beiden anderen M.O.R.ler Jörg-Theodor-Karl zu Schneiderberg (CSU) und Kay Hopp-Lohrey (SAP) basteln derweil weiter an ihren politischen Karrieren, um endlich in Sachsen-Anhalt oder Bremen neuer Wirtschafts- bzw. Rhythmusminister zu werden...Baden-Württemberg ging auch.
Und jetzt noch
ganz wichtig:
Der Kartenvorverkauf für das Konzert (zusammen mit Sacarium) am 6. März im Hard-Rock ist übrigens bereits in vollem Gange. Karten gibt’s
unter www.hardrocklanggoens.de
oder bei uns.
Einfach eine e-mail an vvk@maennermusik.de
mit Angabe der Anzahl der gewünschten Karten und eurer Adresse. Die
Karten Kosten 10,- Euro im Vorverkauf plus 1,- Euro für den Versand
(egal wie viele Karten ihr bestellt, fällt natürlich nur einmal
Versand an.)
Also schnell zuschlagen, denn wie ja bereits geschrieben – das dürfte ziemlich voll werden.
09. JANUAR 2009:
DOPPELSCHLAG !
The Magic Of Radio am 6. März zusammen mit DSDS-Gewinner Tobias Regner und dessen Metallica-Covertrupp Sacarium live im Hard-Rock
und am 7. März wieder im Alleingang
zum Hattrick im Piano.
So - nachdem im alten Jahr eine amerikanische Radiostation in Chicago (siehe
News 2008) eine The M.O.R.-Sondersendung in den Äther geschossen hat, wir für unseren aktuellen Tonträger „Ugly Men For Rent“ einen neuen irischen Vertriebspartner haben, wir also mittlerweile quasi global die Leute vor den Kopf stoßen, gilt es sich dann zu Beginn des neuen Jahres auch wieder mal unserer eigentlichen Paradedisziplin zu widmen: LIVE SCHIEBEN UND
ERSCHRECKEN !
Und das gleich an zwei aufeinander folgenden Tagen:
Denn einen Tag, bevor wir am 7. März mit unserem alljährlichen familiären Wohnzimmerdonnergig das kuschelige
Piano zu Hungen bereits zum dritten Mal einen weiteren Schritt in Richtung Einsturz treiben, werden wir uns am 6. März im legendären
Langgönser Hard-Rock zusammen mit
Sacarium, der Metallica-Coverband von DSDS-Gewinner Tobias Regner die Ehre geben.
Zugegeben, ein auf den ersten Blick recht abenteuerliches Package, aber nachdem der RTL’sche „Superstar 2006“ und seine Covertruppe bereits vor einigen Monaten bei ihrem Auftritt im
Hard-Rock vor über 700 Leuten bewiesen haben, dass sie tatsächlich eine waschechte Rockband sind und neben allerlei kreischenden Teenies auch ein richtiges Rockpublikum zu unterhalten wissen, wirkt die ganze Sache dann auch schon gleich einen Tick weniger merkwürdig.
Und da auch wir nach unserem spektakulären Open-Air Auftritt auf eine möglichst baldige Wiederkehr ins
Hard Rock (diesmal dürfen wir sogar rein) angesprochen wurden, sollte man sich bei Interesse und Bedarf – im Idealfall gerne beides – möglichst frühzeitig um Karten kümmern, denn die Hütte dürfte rappelvoll werden! Und so soll das ja auch sein.
Das war’s also schon wieder. Gerade mal läppische 12 Monate hatte man Zeit, um sich an das Jahr 2008 zu gewöhnen, schon lauerte kurz hinter Silvester bereits ein frisches.
Da 2008 trotz unserer vor Superhits nur so strotzenden neuen Platten „Ugly Men For Rent“ und „Frühwerk“ in Sachen Gesamtoptimierung wider Erwarten doch noch ein wenig Luft nach oben war, haben wir uns einmal mehr entschlossen, der Welt noch ein weiteres Jahr zur freien Verfügung zu stellen.
Und weil sich in der Chronologie der Namensgebung im Laufe der Zeit eine gewisse nüchterne Logik ja durchaus bewährt hat, wird das neue Jahr dann auch schlicht und ergreifend 2009 und nicht etwa Marcel-2009 heißen.
Wir wünschen jedenfalls allen Freunden der ungepflegten Rockmusik ein paar prima Monate getreu der alten Pessimistenmaxime „Und wenn morgen die Welt untergehen würde, ich würde heute noch einen Apfelbaum fällen“
So sieht’s doch aus. Oder zumindest so ähnlich.
Und vielleicht wird sich ja 2009 auch endlich die größte aller Fragen beantworten: ist es wirklich ein schlechtes Omen, wenn man auf einer Beerdigung den Blumenstrauß fängt?
In diesem Sinne...